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Top 10 beim Powerman Austria

Zwei Tage sind seit meinem vorletzten Wettkampf für 2018 jetzt vergangen, und so langsam kann ich das Erlebte sacken lassen:

 

Meine kleine „Österreich-Tour“ begann am Freitag mit der entspannten Anreise zu unserer Unterkunft in Waidhofen an der Ybbs. Nach einer längeren Autofahrt war auch noch Zeit, die wichtigsten Stellen der Radstrecke kurz abzufahren. Auch der Samstag verging mit Vorbelastung zu Fuß und auf dem Rad sowie Startnummernausgabe ziemlich gut. Zwischenzeitlich war sogar noch Zeit für einen kurzen Besuch im Freibad mit der Familie 😉

 

Sonntag um 10:10 Uhr fiel schließlich der Startschuss für meinen ersten langen Duathlon: 10km Lauf, 76km Rad und 10km Lauf waren beim Powerman Austria in Weyer zu absolvieren. Ich freute mich riesig auf dieses Rennen, hatte aber auch etwas Respekt vor der schweren Strecke und der Kombination harter Lauf-bergige Radstrecke-harter Lauf. Los ging es wie immer zügig, die ersten welligen km zwischen 3:10-3:16min/km wurden über dem angelaufen, was ich mir vorgenommen hatte. Ich ordnete mich in der Spitzengruppe ein und lief unauffällig mit, um noch etwas Kraft zu sparen. Als Zweiter stieg ich so nach 34:45min für die 10,3km auf’s Rad. Bis hierhin voll im Soll und mit guten Beinen!

Die bergige 38km Radrunde verlangte mir dann alles ab: Gutes Pacing und clevere Ernährung war angesichts der heißen Temperaturen angesagt. Leider gaben meine Beine auf dem Rad nicht das her, was ich mir erhofft hatte: Nach einer Runde ging es zunehmend schwerer, die letzte halbe Stunde war dann nur noch ein Kampf mit mir selbst. Warum das so war, muss ich erst noch rausfinden…

Als Zwölfter stieg ich vom Rad, krallte mir meine Verpflegung und machte mich auf einen harten zweiten Lauf gefasst. Dieser wurde es auch, allerdings etwas anders als gedacht: Gleich nach der ersten von drei Runden fand sich ein Staffelläufer bei mir ein, der mich grandios über die Strecke ‚zog‘. Danke an dieser Stelle für deine Motivation 😊 So hatte ich wenig Zeit, mich mit mir Selbst und meinem Zustand zu beschäftigen, sondern gab kräftig Gas. Mit der drittschnellsten Laufzeit konnte ich mich noch auf Platz 9 verbessern und in die Top 10 schieben. Dass das so war, wusste ich beim Zieleinlauf leider selbst nicht genau.

Nach dem Zieleinlauf war ich richtig im Eimer: Geplättet von der Hitze und der Anstrengung. Die erste Enttäuschung über meine Leistung auf dem Rad wich dann allmählich der Freude über meine Top 10 Platzierung in einem starken Feld von internationalen Duathleten. Die Anwesenheit und Unterstützung meiner beiden Mädels tat da ihr Übriges.

 

Jetzt genieße ich ein paar weniger trainingsintensive Tage und freue mich schon auf mein nächstes Highlight: Die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee am 02.09.!

 

Für alle Interessierten hier der Link zu den Ergebnissen:

 

http://balancer.pentek-timing.at/results.html?pnr=13350&cnr=3

 

Auf geht’s zum nächsten Rennen!

Sport Frei,

Theo