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Trainingslager Toskana

Die letzten beiden Wochen verbrachte ich im Trainingslager in der Toskana. Das erste Mal seit zwei Jahren konnte ich wieder ein Trainingslager zur Vorbereitung auf die Triathlon Saison absolvieren. Wenn das also keine guten Vorzeichen sind 😉

 

Ich schloss mich, ähnlich wie 2016, den Jungs des Jenatec-LAWI-Mastersteam an. Von Gera aus ging es mit dem Auto in die Region um Grosseto. Der südliche Teil der Toskana, die italienische Maremma, bietet beste Bedingungen zum Radfahren. Nach einer langen Autofahrt über Nacht begann der erste Tag mit einer 2,5h Runde zum Einrollen.

Der Schwerpunkt des Trainingslagers lag auf dem Aufbau einer Grundlage für die zweite Disziplin. Mit den fitten Männern des Jenatec-Mastersteams hatte ich hier sehr gute Trainingspartner und es war immer Zug auf der Kette. Auch die eine oder andere Kaffeepause konnten wir zusammen genießen. Leider bin ich noch mit leichten Problemen am rechten Knie nach Italien gereist. Durch den Sturz beim Leipziger Crossduathlon hatte ich mir dort eine Prellung zugezogen. Gerade in der ersten Woche machte sich der Ansatz des Oberschenkelmuskels am Knie noch bemerkbar und ich verzichtete weitestgehend auf Lauftraining. Auch große Intensitäten vermied ich auf dem Rad, um das Knie schonend an die Belastung zu gewöhnen und ihm Zeit zur Regeneration zu geben. Mit kurzen Laufeinheiten begann ich gegen Ende der ersten Woche, das Knie zu belasten und in Woche 2 konnte ich schließlich voll loslegen.

 

Die zweite Trainingswoche lief dann um einiges geschmeidiger. Ich absolvierte reichlich Kilometer auf dem Rad, aber auch ein paar in den Laufschuhen und im Schwimmbecken. Den Abschluss der zweiten Woche bildete eine 137km Tour durch die Chianti-Region. In der hügeligen und waldigen Ecke um Poggibonsi sammelten wir reichlich Höhenmeter und Eindrücke der schönen Landschaft. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Toskana als sehr guter Ort zum Rennrad fahren in Erinnerung bleibt. Die Straßen sind in schlechterem Zustand als bei uns, deshalb ist es nicht verkehrt, die Winterreifen drauf zu haben :-D Wir hatten durchgängig gutes Wetter, und konnten bis auf einen Tag mit Regen und etwas viel Wind in der zweiten Woche unseren Plan voll durchziehen. Die Temperaturen bewegten sich immer zwischen 13 und 19°C, was zum Radfahren echt angenehm ist. Für das Lauftraining war die Gegend nicht ganz so gut geeignet. Da es kaum Feldwege, Radwege oder Waldwege gibt, musste ich fast komplett auf kleinen Nebenstraßen laufen. Hier gibt es schönere Ecken zum Laufen. Auch vor Hunden musste ich mich immer wieder in Acht nehmen. Nahezu jedes Grundstück den Straßen auf meinen Laufstrecken hatte einen Hund, oft hinter, manchmal aber auch vor dem Zaun 😉

 

Nach zwei Wochen im Ausland freue ich mich jetzt, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Auch der Alltag in der Uni geht wieder los, sodass mir bestimmt nicht langweilig wird. Der erste große Wettkampf steht mit der DM Duathlon beim Powerman Alsdorf am 14.04. auch schon vor der Tür. Ich bin gespannt, was die Beine nach den letzten Wochen schon hergeben und freue mich, endlich in die Wettkampf Saison einsteigen zu können!

 

 

Sport Frei,
Theo